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mid Groß-Gerau - Die Auswirkungen eines schweren Verkehrsunfalls zerstören oft ganze Familien. DVR / benjaminnolte / stock.adobe.com

DVR: Unfälle sind vermeidbar

Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Ursache Nummer eins bei Verkehrsunfällen mit Todesfolge. 2018 verloren 3.275 Menschen im deutschen im Straßenverkehr ihr Leben. 'Weltweit sterben mindestens 1,3 Millionen Menschen pro Jahr durch Verkehrskollisionen', heißt es beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer.


Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Ursache Nummer eins bei Verkehrsunfällen mit Todesfolge. 2018 verloren 3.275 Menschen im deutschen im Straßenverkehr ihr Leben. "Weltweit sterben mindestens 1,3 Millionen Menschen pro Jahr durch Verkehrskollisionen", heißt es beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) zum Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer.

Der DVR nimmt das zum Anlass um darauf hinzuweisen, wie einschneidend und weitreichend die Auswirkungen eines schweren Verkehrsunfalls sind und wie einfach es häufig wäre, diese Unfälle zu vermeiden. "Wir möchten aufzeigen, wie schwerwiegend jeder Verlust ist. Gleichzeitig möchten wir darauf aufmerksam machen, dass jeder Einzelne Verantwortung im Straßenverkehr trägt - nicht nur für sich, sondern auch für andere", so DVR-Präsident Prof. Dr. Walter Eichendorf. Er tritt dafür ein, auch die knapp 68.000 Schwerverletzten im Blick zu behalten, von denen rund 15.000 um ihr Überleben kämpfen oder lebenslang an den Unfallfolgen leiden müssen.

Unfälle durch zu hohes Tempo sind laut DVR genauso vermeidbar wie Ablenkungsunfälle durch Smartphones. Auch ein absolutes Alkoholverbot am Steuer sei hilfreich. Eichendorf: "Wer nüchtern, angeschnallt, konzentriert und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs ist, hat bereits viel für seine eigene Sicherheit, aber auch die der anderen Verkehrsteilnehmer getan."

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