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mid Groß-Gerau - Am Ziel aller Träume: Diese Urlauber werfen am Nordpol den Anker. Möglich wird dieses Erlebnis durch eine Kreuzfahrt an Bord eines Eisbrechers. Poseidon Expeditions

Kalt erwischt: Mit dem Eisbrecher zum Nordpol

Es muss nicht immer eine Kreuzfahrt in die Karibik sein. Oder ein Traumurlaub in der Südsee. Denn manche mögen''s kalt. Eiskalt sogar. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Abenteuer-Reise zum Nordpol?

Es muss nicht immer eine Kreuzfahrt in die Karibik sein. Oder ein Traumurlaub in der Südsee. Denn manche mögen's kalt. Eiskalt sogar. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Abenteuer-Reise zum Nordpol? Das geht doch gar nicht, denken jetzt viele. Da ist doch alles zugefroren. Stimmt! Doch wo meterdickes Eis allen anderen Expeditions-Kreuzfahrten den Weg versperrt, da taut der größte und modernste Eisbrecher der Welt so richtig auf: Mit 75.000 PS bahnt sich die "50 Years of Victory" den Weg durch mehr als drei Meter dickes Eis. Und dieses Abenteuer erfreut sich offenbar einer immer größeren Beliebtheit. Die Reisen für 2017 sind längst ausgebucht. Aus diesem Grund führt Poseidon Expeditions jetzt auch in den Sommermonaten 2018 und 2019 Kreuzfahrten zum Nordpol durch.

Gebaut wurde der 160 Meter lange Eisbrecher, um die Seewege im Norden Sibiriens im Winter für die Handelsschifffahrt frei zu halten. Damit das Schiff in den Sommermonaten nicht auf dem Trockenen sitzt, steht es in dieser Zeit als Kreuzfahrtschiff für Expeditionen zum Nordpol zur Verfügung. Maximal 124 Passagiere passen an Bord und sind dann nördlicher als jeder andere Mensch der Welt unterwegs. Sobald die Instrumente auf der Schiffsbrücke die Position 90 Grad Nord anzeigen, stoppen die Maschinen. Ein Ausstieg und Spaziergang steht dann am nördlichsten Punkt der Erde auf dem Programm. Highlight aber ist sicher das Baden im "Nordpol-Meer" in der frei gebrochenen Fahrrinne.

Die Passagiere an Bord der Nordpol-Expeditionsreisen kommen aus der ganzen Welt. "Japaner, Amerikaner, Australier und Deutsche stehen Hand in Hand am Nordpol und bilden dann einen eigenen Breitengrad", erklärt Expeditionsleiter Jan Bryde und schwärmt von einer "Once-in-a-lifetime-Erfahrung". Doch dieser eiskalte Urlaubsvergnügen hat natürlich seinen Preis. Etwa 30.000 Euro pro Person ab Murmansk kostet die Standard-Doppelkabine. Dafür gibt es allerdings unvergessliche Erinnerungen.

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