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mid Groß-Gerau - Der neue SUV wird an BYTONs-Produktionsstandort in Nanjing, China, gebaut. Die Fahrzeugpreise starten bei 45.000 US-Dollar (rund 37.500 Euro). Byton
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Byton Concept-SUV: Lautloser SUV jagt deutsche Konkurrenz

Nun ist es passiert. Aus dem fernen Osten kommt ein rein elektrisches Premium-SUV auf die Straße. Der Byton Concept-SUV feiert soeben auf der International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seine Weltpremiere und sorgt bei so manch deutschem Automobilhersteller für ernste Sorgenfalten im Gesicht. Hier der Link zum exklusiven mid-Video: https://youtu.be/G_r_vDs3dgg

Nun ist es passiert. Aus dem fernen Osten kommt ein rein elektrisches Premium-SUV auf die Straße. Der Byton Concept-SUV feiert soeben auf der International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seine Weltpremiere und sorgt bei so manch deutschem Automobilhersteller für ernste Sorgenfalten im Gesicht. Und das nicht ohne Grund. Galten bislang Elektroautos als Zweitwagen "haben wir das erste Premium-Elektrofahrzeug mit einem günstigen Preis entwickelt, das die Ansprüche an das erste oder einzige Auto im Haushalt erfüllt", erklärt Daniel Kirchert, Präsident und Mitgründer von Byton.

Doch was ist der Byton eigentlich? Hier der Link zum exklusiven mid-Video: https://youtu.be/G_r_vDs3dgg. Das Konzeptauto aus China ist ein mittelgroßes, elektrisch angetriebenes SUV mit einer Gesamtlänge von 4,85 Meter und einem Radstand von 2,95 Metern. Angetrieben wird es von entweder einem 200 kW und 400 Newtonmeter starken Motor, der das Fahrzeug zugleich zum reinen Hecktriebler macht oder von zwei Motoren mit insgesamt 350 kW und 710 Newtonmetern, die ihre Kräfte über alle vier angetriebenen 22 Zöller an die Straße abgeben. Die Reichweite gibt Byton mit 400 Kilometern (71 kWh-Batterie) beziehungsweise 520 Kilometern (95 kWh-Batterie) an.

Flache LED-Scheinwerfer bieten eine gute Sicht bei Dunkelheit. Zusätzlich dazu wird die Fahrzeugfront von LED-Streifen individuell illuminiert. Eintritt verschafft sich der Besitzer nicht mehr per konventionellen Türgriffen, sondern durch insgesamt drei Gesichtserkennungskameras. Ebenfalls weggefallen sind die klassischen Außenspiegel, deren Funktion zwei Kameras übernehmen. Der Innenraum zeigt sich in großzügiger Lounge-Atmosphäre mit Holz-Fußboden und vier Ledersitzen, von denen sich die vorderen um bis zu zwölf Grad drehen lassen. Dadurch geben sie den Blick auf das 125 Zentimeter breite und 25 Zentimeter hohe Shared Experience Display frei. Hinzu kommen ein Fahrer-Tablet-Display sowie zwei weitere Bildschirme für die bis zu zwei Passagiere im Fond. Damit der Fahrer sich auch stets sicher sein kann, dass er bei voller Gesundheit ist, kann der Byton per Sensoren Gewicht, Herzrate oder den Blutdruck kontrollieren. Für die drahtlose Datenübertragen sorgt eine im Dach integrierte Antenne, die bis zu 10 Gbit/Sekunden ermöglicht.

Nach dem SUV-Start im Jahr 2019 in China (USA und Europa 2020) sollen auf der eigenen Elektroauto-Plattform 2021 auch eine Limousine und 2022 ein Siebensitzer entstehen. Produziert wird das SUV im chinesischen Nanjing. Die Preise sollen bei rund 37.500 Euro starten.

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