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mid Groß-Gerau - Kosmetischer Feinschliff: Mitsubishi hat seinem SUV Outlander ein Facelift verpasst. Die Frontpartie ist mit reichlich Chrom verziert. Mitsubishi
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Mitsubishi Outlander: Schick, stark und solide

Der Mitsubishi Outlander ist ein Alleskönner und hat nicht grundlos eine große Fangemeinde. Deshalb verwundert es nicht, dass die Japaner ihr Vorzeigemodell immer fit halten und regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Zuletzt wurde dem wahlweise mit Front- oder Allradantrieb erhältlichen Wagen für das aktuelle Modelljahr eine ausgiebige Frischzellenkur verpasst - mit mehr als 100 Änderungen an Optik und Technik.

Der Mitsubishi Outlander ist ein Alleskönner und hat nicht grundlos eine große Fangemeinde. Deshalb verwundert es nicht, dass die Japaner ihr Vorzeigemodell immer fit halten und regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Zuletzt wurde dem wahlweise mit Front- (ab 23.990 Euro) oder Allradantrieb (ab 31.690 Euro) erhältlichen Wagen für das aktuelle Modelljahr eine ausgiebige Frischzellenkur verpasst.

Mehr als 100 Änderungen an Optik und Technik hat Mitsubishi nach eigenen Angaben vorgenommen. Darunter viele Kleinigkeiten, die kaum wahrnehmbar sind, aber eben auch der eine oder andere Kunstgriff, der sofort ins Auge sticht, beziehungsweise im wahrsten Sinne des Wortes "erfahrbar" wird. Ein neues Designkonzept namens "Dynamic Shield" bildet die Basis der neuen Formensprache von Mitsubishi, die schrittweise bei allen Modellen zum Tragen kommt. Beim Outlander hat das vor allem Auswirkung auf die Frontpartie.

Die markanten, dreidimensionalen Chromspangen zwischen Scheinwerfern und Frontschürze stehen für die Baureihen-typische Robustheit. Dabei wirkt der Wagen jedoch nicht kantig oder gar bullig, sondern vermittelt Dynamik und eine ordentliche Portion Eleganz. Fließende Übergänge, fein abgestimmte Proportionen der einzelnen Elemente und eine gute Mischung aus sanften Rundungen und klaren Linien lassen die Front als harmonische Einheit erscheinen. Dabei wirkt der Outlander im Vergleich zum Vorgänger ein gutes Stück flacher und gleichzeitig breiter. Prägende Details sind dabei die schmalen, seitlich umfassenden Scheinwerfer, in die grundsätzlich ein LED-Tagfahrlicht integriert ist.

Die neuen, breitenbetonten Stoßfänger mit silbernem Unterfahrschutz vorne und hinten, schwarze Kotflügelverbreiterungen und eine weitere Chromspange zwischen den LED-Rückleuchten verleihen dem SUV ein attraktives Antlitz. Zu den Neuerungen im Innenraum zählen unter anderem stärker konturierte Vordersitze mit komfortablerer Polsterung und neuem Textildesign sowie ein Navigationssystem mit optimierter Menüstruktur und haptisch verbessertem Touchscreen. Wie gewohnt bietet Mitsubishi die drei Ausstattungslinien "Outlander", "Plus" und "Top" an, wobei bereits die Basisversion sehr umfangreich ausgestattet ist. Herausragend ist nach wie vor das Platzangebot: Der Innenraum bietet eine Vielzahl an Konfigurationen vom Siebensitzer bis zum zweisitzigen Transporter mit durchgehend ebener Ladefläche und einem Ladevolumen von bis zu 1.754 Liter.

Gründlich überarbeitet präsentiert sich das Fahrwerk des Outlander. Unter anderem wurden die elektrische Servolenkung, Federn und Stoßdämpfer optimiert. Unter dem Strich führt das zu einem präziseren Lenkverhalten und höherer Fahrstabilität. All das wirkt sich wiederum auf den Fahrkomfort aus. Der Outlander, der serienmäßig mit einer Vielzahl von Assistenz- und Sicherheitssystemen ausgestattet ist, liegt sicher und stabil auf der Straße, schlägt sich auch auf kurvigen Etappen wacker und ist vor allem auf Langstrecken ein sehr komfortabler Begleiter.

Wie bisher bietet Mitsubishi zwei Motorvarianten für das SUV an. Der Zweiliter-Benziner leistet 110 kW/150 PS und ist in der frontgetriebenen Variante mit einem manuellen Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Die Allradversion arbeitet mit einem stufenlosen CVT-Getriebe. Als Alternative zum Benziner steht ein 2,2-Liter Dieseltriebwerk mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Sechsgang-Automatik zur Wahl. Der Selbstzünder leistet ebenfalls 110 kW/150 PS.

Je nach Modellvariante steht der Outlander mit Front- oder Allradantrieb zur Wahl. Den 4WD-Benziner gibt es ausschließlich mit stufenlosem CVT-Getriebe, den 4WD-Diesel als Schalt- oder Automatik-Variante. Was das Trinkverhalten des Alleskönners angeht, gibt sich der Selbstzünder in der 4x4-Variante gesittet. Die 7,1 Liter Testverbrauch lassen sich durch eine defensive Fahrweise sicher noch ein gutes Stück in Richtung des von Mitsubishi angegebenen Normverbrauchs von 5,8 Liter senken.

Fabian Greulich/mid

Technische Daten Mitsubishi Outlander 2.2 Di-D 4WD:
Fünftüriges SUV mit fünf oder sieben Sitzplätzen, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter: 4,70/1,81/1,68/2,67, Bodenfreiheit: 19 cm, Kofferraumvolumen: 141 - 1.625 l, Leergewicht: 1.781 kg, max. Zuladung: 479 kg, Anhängelast: gebremst: 2.000 kg, ungebremst: 750 kg, Tankinhalt: 60 l, Wendekreis: 10,6 m.

Antrieb: Vierzylinder-Turbodiesel, Hubraum: 2.268 ccm, max. Leistung: 110 kW/150 PS bei 3.500/min, max. Drehmoment: 360 Nm bei 1.500-2.750/min, 0-100 km/h: 11,6 s, Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h, 6-Stufen-Automatikgetriebe, Normverbrauch: 5,8 l Diesel/100 km, CO2-Emission: 154 g/km, Testverbrauch: 7,1 l, Allradantrieb, Preis: ab 33.490 Euro.

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