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Reisemobile sind aktuell sehr teuer Foto: Dethleffs

Caravaning-Boom - Reisemobil-Preise steigen stark

Reisemobile sind in kurzer Zeit um tausende Euro teurer geworden. Camper schauen sich einer Studie zufolge bereits nach Alternativen um.

Reisemobile sind knapp und entsprechend teuer. Lag der Durchschnittspreis für motorisierte Camper im Baujahr 2019/20 noch bei 56.242 Euro, werden aktuell 61.313 Euro aufgerufen, wie die Unternehmensberatung GSR im Zuge einer Umfrage ermittelt hat. Gestiegen sind auch die Preise für Wohnwagen: von 25.045 Euro auf 26.248 Euro. Zu den Gründen zählt der stockende Modellnachschub - vor allem Reisemobilhersteller leiden unter fehlenden Basisfahrzeugen im Zuge der weltweiten Lieferkettenprobleme. Neben den hohen Preisen müssen Käufer lange Lieferzeiten von bis zu 12 Monaten akzeptieren.

Die schwierige Marktlage führt laut der GSR-Studie bereits zu geändertem Kundenverhalten. So gewinnen die im Vergleich günstigeren und besser lieferbaren Wohnwagen wieder an Beliebtheit. Darüber hinaus gibt jeder zweite Camping-Interessenten mittlerweile an, ein Mietfahrzeug in Betracht zu ziehen, rund 40 Prozent denken über den Kauf eines gebrauchten Modells nach. Allerdings ziehen auch dort längst die Preise an.

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