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Ohne Mütze droht auf Dauer Sonnenbrand Foto: Audi

5x: Tipps für Cabriofahrer - Dach runter, Kappe auf

Ob im Urlaub mit einem Mietwagen oder mit dem privaten Roadster: Wer Cabrio fährt, sollte auf ein paar praktische Details achten.  

Im Cabrio macht Autofahren nochmal so viel Spaß. Wer ein paar Tipps beherzigt, hat auch langfristig den vollen Open-Air-Spaß.  

Achtung Langfinger:  

Wertgegenstände offen im Auto herumliegen lassen ist auch in einer Limousine keine gute Idee. Im Cabrio ist es aber besonders fahrlässig, reicht doch schon ein fast lautloser Schlitzer mit dem Messer, um an das Diebesgut zu gelangen. Eine Teilkaskoversicherung zahlt unmittelbare Schäden wie das kaputte Dach und tritt außerdem für den Ersatz fest eingebauten Zubehörs ein. Das CD-Radio ist also versichert, das mobile Navi jedoch nicht. Mit Glück übernimmt die Hausratsversicherung die Kosten. Schäden durch Vandalismus übernimmt nur die teurere Vollkasko. Nur sie zahlt auch dann, wenn das Dach mutwillig zerschnitten wurde und kein Diebstahl erfolgt ist.  

Mütze auf:  

Wer bei knallender Sonne längere Strecken mit offenem Dach fährt, sollte unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Ansonsten drohen Sonnenbrand oder sogar Sonnenstich. Heimtückisch dabei: Aufgrund des kühlenden Fahrtwinds wird die Wirkung der Strahlung häufig unterschätzt. Zudem reagieren einige Menschen empfindlich auf Fahrtwind; ballert der vor allem in Roadstern und anderen Modellen mit Stoffverdeck ständig gegen die Stirn, oder reißt an den Haaren, führt das zu Kopfschmerzen. Auch dagegen kann eine Mütze helfen.  

Trocknen lassen:  

Manche Cabriofahrer sind so sonnenhungrig, dass sie das Verdeck nach einem Regenschauer direkt wieder aufmachen wollen. Bei Modellen mit Stoffhaube ist das jedoch keine gute Idee. Textilverdecke sollten zunächst gut trocknen, ansonsten können sich Stockflecken und Scheuerstellen bilden. Letzteres droht auch, wenn ein stark verschmutztes Verdeck gefaltet wird. Insektenreste, Vogelkot und Baumharz sollten daher zügig feucht abgewischt werden. Wer es möglichst leicht haben will bei der Reinigung, lässt das Gewebe imprägnieren.  

Platz für die Reise:  

Ein Cabrio ist meist ein Auto für die spaßige Spritztour. Für den Alltag oder die Urlaubsreise gibt es bessere Fahrzeuge. Modelle oberhalb der Sportwagen- oder Roadsterklasse haben häufig zwar einen akzeptabel großen Kofferraum - allerdings nur, wenn das Dach geschlossen ist. In viersitzigen Modellen wird daher häufig die Rückbank als Gepäckablage genutzt - Wer ein Windschott nutzt, sollte falls möglich ein Modell mit Klappe oder Reißverschluss wählen, so dass der Zugang zu den Taschen im Fond ohne Komplettausbau klappt. Für zweisitzige Roadster gibt es im Zubehörhandel Gepäckträger für die Montage auf der Kofferraumklappe. Allerdings ist die mögliche Zuladung meist sehr gering.  

Hilfe in der Not:  

Wenn bei Gewitter oder Platzregen der Motor der Dachmechanik streikt, drohen teure Wasserschäden. Um das zu verhindern, lässt sich das Verdeck bei vielen Cabrios auch manuell schließen. Informationen bietet die Bedienungsanleitung. Allerdings sollte man das händische Bedachen zuvor schon mal in Form einer Trockenübung getestet haben. Alternativ tut eine wasserdichte Plane aus dem Kofferraum gute Dienste. Weiterfahren kann man so aber nicht. 

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