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mid Groß-Gerau - Das VW-Emblem glänzt: Der Konzern hat trotz der Diesel-Affäre im Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn eingefahren. Volkswagen

Volkswagen steigert Gewinn

Die Diesel-Affäre hat den Volkswagen-Konzern nicht gebremst. Bei Umsatzerlösen, die um 6,3 Milliarden Euro auf 235,8 Milliarden Euro stiegen, lag das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen mit 17,1 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres.


Die Diesel-Affäre hat den Volkswagen-Konzern nicht gebremst. Bei Umsatzerlösen, die um 6,3 Milliarden Euro auf 235,8 Milliarden Euro stiegen, lag das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen mit 17,1 Milliarden Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres (17,0 Milliarden). Die operative Umsatzrendite vor Sondereinflüssen lag mit 7,3 Prozent laut VW am oberen Ende des für das Jahr 2018 angestrebten Zielkorridors. Das teilte der Wolfsburger Autobauer nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

"Wir haben uns 2018 ordentlich geschlagen, gerade vor dem Hintergrund der WLTP-Umstellung, die zu erheblichen Verwerfungen in unserer Absatzentwicklung geführt hat", kommentierte Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, die Ergebnisse.

Für das Jahr 2019 erwartet er allerdings nochmals stärkeren Gegenwind in den wichtigen Automärkten. Um die großen Herausforderungen zu meistern, setzt der VW-Chef klar und deutlich auf die Elektromobilität: "Unsere E-Offensive wird mit neuen Modellen Fahrt aufnehmen. Insgesamt werden aber erhebliche Anstrengungen notwendig sein, um auch im neuen Geschäftsjahr unsere ambitionierten Ziele zu erreichen."

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