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Noch ein Prototyp: VW Multivan von Queensize Camper. Foto: Auto-Medienportal.Net/Queensize Camper
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Platz da: VW Multivan von Queensize Camper

Für den seit Jahren beliebten VW Bus gibt es immer wieder neue Reisemobil-Konzepte.

Für den seit Jahren beliebten VW Bus gibt es immer wieder neue Reisemobil-Konzepte. Eine ungewöhnliche Lösung kommt jetzt aus Hamburg. Noch handelt es sich bei dem Queensize Camper auf Basis des Multvan noch um einen Prototyp. Entwickelt hat ihn Schiffsbauingenieur Christoph Weiss. Neben dem ein wenig skurril wirkenden Dachaufbau zeichnet sich das Modell vor allem durch seine zweite Methode zur Raumerweiterung aus - einen Erker im Bereich der Schiebetür. So macht der Queensize Camper seinem Namen alle Ehre und bietet - untypisch für einen VW Bus - sogar Dusche und WC.

Christoph Weiss nutzt an Stelle des sonst üblichen Hochdachs einen um 90 Grad drehbaren Dachaufbau aus Kunststoff. Der liefert ein geräumiges Doppelbett von 150 x 200 Zentimetern bei einer Innenhöhe von etwa 85 Zentimetern. Ergänzt wird der Aufbau durch ein zweites Bauteil, einen aus Monopan-Sandwichpaneelen gefertigten und geschweißten Erker. Ein zusätzlicher Einsatz im Mittelteil des Fahrzeugs hinter den Sitzen des Fahrerhauses lässt sich auf Schwerlastauszügen nach außen schieben und bietet ein zweiflammiges Ceran-Gaskochfeld, Spüle sowie Schubladen für Besteck und Kochutensilien. Außerdem steht ein 80 Liter fassender Kompressor-Kühlschrank bereit. Im Einstiegsbereich kann auch geduscht werden, während im Heck ein Cassetten-WC untergebracht ist. Auch die untere Liegefläche misst großzügige 150 x 200 Zentimeter.

Das Dachelement wiegt etwa 100 Kilogramm und passt damit zur zulässigen Dachlast des Multivan. Das untere Element, Weiss spricht von ,,Galerie", bringt es auf ein Gewicht von ebenfalls etwa 90 bis 100 Kilogramm. Es ist damit etwa so schwer wie die serienmäßige Dreier-Sitzbank des Multivan. Da beide Raumerweiterungen demontierbar sind, gelten sie als Ladung und müssen nicht vom TÜV abgenommen oder eingetragen werden.

Sollten sich ausreichend Interessen finden, könnten die beiden Elemente des Queensize Camper für 15 000 bis 20 000 Euro in Serie gehen. (ampnet/gp)

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