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mid Groß-Gerau - Marder vergreifen sich jährlich mehrere Hunderttausend Mal an Kabeln im Motorraum von Pkw. ADAC

Motorwäsche gegen Marderbisse

Der Schaden geht in die Millionen: Jeder dritte Autobesitzer hatte schon mal Probleme mit den Folgen von Marderbissen, so eine aktuelle Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Marder sind somit die Fahrzeug-Schädlinge Nummer eins. Doch was kann man gegen sie unternehmen?


Der Schaden geht in die Millionen: Jeder dritte Autobesitzer hatte schon mal Probleme mit den Folgen von Marderbissen, so eine aktuelle Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Marder sind somit die Fahrzeug-Schädlinge Nummer eins. Doch was kann man gegen sie unternehmen?

"Vor allem in den kälteren Monaten des Jahres sollten Autofahrer regelmäßig einen prüfenden Blick unter die Motorhaube werfen, um Marderbesuch frühzeitig zu erkennen", empfiehlt Experte Frank Bärnhof. Ein gezielter Check des Isoliermaterials, der Strom- und Zündkabel sowie der Kühlwasser- und Scheibenwischerschläuche bringe Klarheit.

Von Hausmittelchen wie Mottenkugeln oder WC-Steinen halten Fachleute nichts. Und auch Abwehrsprays und Ultraschallgeräte bieten meist keinen dauerhaften Schutz. "Die einzig wirksame Methode, um neuen Marderschäden vorzubeugen, ist eine gründliche Motorwäsche in der Werkstatt. Sie beseitigt Reviermarkierungen, die wiederum andere Marder anlocken können", so Bärnhof.

Für direkt sichtbare, unmittelbare Marderschäden kommt übrigens die Teilkaskoversicherung auf - meist sogar im Basistarif. Und die Bisse können ganz schön ins Geld gehen: So kann ein zerbissenes Zündkabel den Katalysator lahmlegen. Wegen undichter Kühlschläuche kann sich der Motor überhitzen, zerbissene Gummi-Manschetten können Antriebs- und Achsgelenke in Mitleidenschaft ziehen. Bärnhof: "Damit bei Marderbissen auch teure Folgeschäden abgedeckt sind, sollten Autobesitzer beim Abschluss einer Teilkasko-Police beachten, ob sie alle Reparaturkosten einschließt."

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