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mid Groß-Gerau - Der ACE hat gemeinsam mit der Dekra und AutoBild zehn Fußball-Fanartikel geprüft und auf einer Teststrecke einem Härtetest unterzogen. ACE

Vorsicht bei diesem WM-Schmuck

Einschlägig geschmückte Autos während großer Fußball-Turniere sind seit dem Sommer-Märchen 2006 gang und gäbe. Das Angebot an Fan-Utensilien ist riesengroß. Doch nicht jeder Fan-Artikel fürs Auto garantiert Verkehrssicherheit.


Einschlägig geschmückte Autos während großer Fußball-Turniere sind seit dem Sommer-Märchen 2006 gang und gäbe. Das Angebot an Fan-Utensilien ist riesengroß. Doch nicht jeder Fan-Artikel fürs Auto garantiert Verkehrssicherheit, hat der Automobilclub ACE in einem Praxistest festgestellt.

Auf Fensterflaggen, Spiegelsocken oder Heckscheibenwischerhände sollten Auto fahrende Fußballfans laut ACE verzichten. Fensterflaggen behindern die Rundumsicht und damit auch die Sicherheit. Spiegelsocken verdecken den integrierten Blinker am Außenspiegel neuerer Fahrzeuge. Die Wischerhand wiederum reißt schon bei Stadt-Geschwindigkeit zu leicht ab.

Sechs Produkte sind aus Sicht des ACE hingegen unbedenklich: "Neben dem Klassiker, Fähnchen, die an der Seitenscheibe eingeklemmt werden, eignen sich Motorhauben-Bezug und Magnetflagge als Auto-Dekoration", so die Experten. Ebenso stabil sind Fanflossen für das Autodach, die selbst höhere Geschwindigkeiten aushalten. Doch für alle gilt laut Tester: Vor der Fahrt auf die Autobahn gehören Fähnchen, Flossen und Magneten abgenommen. Der Grund: Durch Wind, sei es auf Brücken oder beim Überholen von Lkw, könnten die Fan-Teile abreißen und für nachfolgende Verkehrsteilnehmer gefährlich werden.

"Zwar lässt sich das meiste Equipment einfach anbringen, doch die Sicherheitshinweise sind nicht immer ausreichend", bilanziert der Club. Vor Fahrtantritt sollten Autofahrende deshalb immer auf die sichere Befestigung achten. Bei aller Fußball-Euphorie stehe im Straßenverkehr die Sicherheit immer auf dem ersten Platz.

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