img
mid Groß-Gerau - Chauffeure eines solchen Boote-Gespanns an der Anhängerkupplung müssen mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. uschel/pixabay.com

Bootsanhänger beladen will gelernt sein

Der Transport von Booten auf der Straße hat seine Tücken und ist nicht ganz ungefährlich. Doch Experten, wissen, worauf es beim Beladen ankommt.


Der Transport von Booten auf der Straße hat seine Tücken und ist nicht ganz ungefährlich. Doch Experten, wissen, worauf es beim Beladen ankommt. Eine falsche Gewichtsverteilung verändert die Fahrdynamik deutlich und kann so zum Kontrollverlust und zum Schleudern des Gespanns führen.

Das Gepäck sollte möglichst tief und nah an der Achse beziehungsweise im Bereich zwischen Achse und Deichsel im Anhänger verteilt sein, rät der ADAC. Schwere Gegenstände gehören in den Bereich der Achse. Die zulässige Achslast sowie das Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.

"Die Stützlast immer austaxieren", raten die Experten. Den am Zugfahrzeug angegebenen Maximalwert einhalten. Wichtig: Auch bei deutlicher Unterschreitung des angegebenen Wertes (etwa 75 Kilo) nehme die Fahrstabilität ab.

Insbesondere beim Trailern von Segelbooten mit höherem Schwerpunkt ist darauf zu achten, dass die oberen Schaps nur mit leichten Gegenständen beladen ist. Auch hier gilt: schwere Gegenstände möglichst tief und achsnah platzieren. Mit leeren Wasser- und Treibstofftanks wird das Gewicht des Boots deutlich reduziert. Generell sollten Gespannfahrer immer mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Um Grenzsituationen kennenzulernen, empfiehlt der ADAC ein Fahrsicherheitstraining.

STARTSEITE