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mid Groß-Gerau - Ein Autounfall im Urlaub ist doppelt ärgerlich. ADAC

Unfälle im Ausland: Auf den Ernstfall vorbereitet sein

Wenn der Urlaub ansteht, ist das eigene Auto ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel. Leider kommt es im Ausland immer wieder zu Unfällen. Und dann ist guter Rat oft teuer.


Wenn der Urlaub ansteht, ist das eigene Auto ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel. Leider kommt es im Ausland immer wieder zu Unfällen. Die haben 2017 erneut zugenommen, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Deshalb sollte man sich auf den Ernstfall vorbereiten, rät der GDV.

"Die Zunahme von Unfällen deutscher Verkehrsteilnehmer im Ausland ist alarmierend. Deshalb empfehlen wir dringend, rechtzeitig vor dem Antritt der Urlaubsreise mit dem Pkw alle Unterlagen zusammenzustellen, die für eine schnelle Schadenabwicklung notwendig sind", sagt GDV- Geschäftsführer Dr. Jens Bartenwerfer. Konkret sind das der Europäische Unfallbericht, denn die inhaltlich und grafisch standardisierte Form vereinfacht die Aufnahme eines Unfalls im In- und Ausland. Hinzu kommen die grüne Versicherungskarte.

Spitzenreiter in Sachen Unfallhäufigkeit bleibt mit Italien eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen: 5.927 Mal krachte es dort mit Beteiligung deutscher Verkehrsteilnehmer. Das entspricht einer Zunahme von 7,4 Prozent. Auf Platz zwei rangiert Frankreich mit 5.371 Fällen (plus 6,4 Prozent) vor den Niederlanden, in denen deutsche Autofahrer 4.463 Mal (plus 6,7 Prozent) in einen Unfall verwickelt wurden. Österreich legt mit plus 6,0 Prozent ebenfalls zu und liegt mit 3.745 Unfallmeldungen auf dem vierten Rang. Generell sind die Sommer-Reisemonate Juni bis September die gefährlichste Zeit. Sie machen 48,9 Prozent aller Unfälle aus.

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