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mid Groß-Gerau - Ostdeutsche müssen an der Tankstelle tiefer in die Tasche greifen als Nordlichter. ADAC

Hamburger sparen an der Zapfsäule

Die Spritpreise sind bundesweit unterschiedlich. Ein Liter Super E10 kostet in Hamburg aktuell im Schnitt 1,318 Euro. Beim Zweitplatzierten, der Nachbarstadt Bremen, kostet der Otto-Kraftstoff mit 1,344 Euro immerhin schon 2,6 Cent mehr.


Die Spritpreise sind bundesweit unterschiedlich. Ein Liter Super E10 kostet in Hamburg aktuell im Schnitt 1,318 Euro. Beim Zweitplatzierten, der Nachbarstadt Bremen, kostet der Otto-Kraftstoff mit 1,344 Euro immerhin schon 2,6 Cent mehr. Günstigstes Flächenland als Dritter ist Bayern bei einem Preis von 1,348 Euro je Liter E10. Die drei teuersten Benzinländer sind die ostdeutschen Bundesländer Brandenburg (1,376 Euro/Liter) vor Sachsen-Anhalt (1,377 Euro/Liter) und Schlusslicht Thüringen (1,378 Euro/Liter).

Der Preisunterschied von sechs Cent zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland macht sich beim Bezahlen der Tankrechnung durchaus bemerkbar: Eine 50-Liter-Tankfüllung Benzin ist in Thüringen um drei Euro teurer als in Hamburg, rechnet der ADAC vor. Der Automobilclub hat die Preisdaten aller rund 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet.

Derweil ist auch für Diesel-Fahrer Hamburg das günstigste Pflaster. Für einen Liter muss man im Mittel 1,172 Euro bezahlen. Bremen ist wie bei Benzin zweitgünstigstes Land mit 1,182 Euro, Berlin als dritter Stadtstaat Dritter mit 1,188 Euro je Liter Diesel. Am teuersten tankt man Diesel in Schleswig-Holstein (1,210 Euro/Liter), Baden-Württemberg (1,217 Euro/Liter) und Saarland (1,223 Euro/Liter). Die Preisdifferenz zwischen dem Ersten und dem Letzten im Bundesländer-Ranking liegt bei 5,1 Cent. Die 50-Liter-Tankfüllung ist damit im Saarland um 2,55 Euro teurer als in Hamburg.

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