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Terracamper Tescout. Foto: Auto-Medienportal.Net/Terracamper
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CMT 2018: Terracamper präsentiert neues Ausbaukonzept

Auf der CMT (Caravan Motor Touristik) in Stuttgart wird vom 13.

Auf der CMT (Caravan Motor Touristik) in Stuttgart wird vom 13. bis 21. Januar 2018 die nächste Reisesaison eingeläutet. Die Hagener Campingbus-Manufaktur Terracamper wird dabei erstmals ihr neues Ausbaukonzept Tescout präsentieren. Zentrales Element ist ein im Heck quer angeordneter und herausnehmbarer Möbelblock, der sich durch die Dreiteilung einfach demontieren lässt. Als Basisfahrzeuge kommen der VW T6 und der Mercedes-Benz Vito in Betracht.

Terracamper setzt beim Tescout auf holzfreie und wasserfeste Bauweise. Die herausnehmbaren Möbel sind aus Aluminium und Verbundwerkstoffen gefertigt, sind leicht, robust und pflegeleicht, korrosionsfrei und sehr stabil.

Der Tescout im Heck bietet über insgesamt sechs Auszüge zugänglichen Stauraum. Im oberen Teil des Elements sind je zwei Auszüge vom Innenraum und vom Heck aus, die beiden unteren schubladenartigen Auszüge sind vom Wohnbereich aus bedienbar. Letztere lassen sich auf halber Länge arretieren und dienen beispielsweise der Aufnahme einer Kompressor-Kühlbox oder eines transportablen WCs. Mit Polsterauflagen kann auf den unteren Auszügen eine bequeme Sitzecke geschaffen werden.

Das komfortable Bett reicht auf Höhe der Fensterunterkante über die gesamte Fahrzeugbreite. Es ist mit seiner Liegefläche von rund 160 x 200 Zentimetern schnell aufgebaut. Auf der Fahrerseite ist das für Terracamper typische und im Heck eingebaute Technikmodul zum Fahrersitz hin verlängert. Als Besonderheit bietet der Tescout neben seinem voluminösen Stauraum ein Wassersystem mit einem Frischwasservorrat von 40 Litern (Tank) sowie einem per 12 V betriebenen Warmwasserboiler. In einem der beiden unteren Auszüge lässt sich eine Duschtasse installieren. So kann die Besatzung auch abseits der Zivilisation ungestört im Fahrzeug duschen.

Außerhalb der Reisezeit kann der Möbeleinsatz einfach ausgebaut werden. Der Schienenboden erlaubt es auch, bis zu drei mit Dreipunkt-Gurtsystem ausgestattete Einzelsitze im Fond zu montieren. Auch diese Einzelsitze können ohne Verwendung von Werkzeug sicher verankert werden. Der Ausbau ist ab rund 17 000 Euro zu haben, die Preise für ein Komplett-Fahrzeug starten bei etwa 47 000 Euro. (ampnet/jri)

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