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mid Groß-Gerau - Autos mit Beleuchtungsmängeln sind gerade in der Winterzeit eine große Gefahrenquelle. ADAC

Winterzeit: Es wird dunkel und glatt

Die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit am Wochenende ist auch ein klares Signal an die Autofahrer: Jetzt geht es los mit Nebel, Eis und Schnee - und mit langen Fahrten im Dunkeln. Der Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) hat dazu Tipps zusammengestellt.


Die Umstellung der Uhren auf die Winterzeit am Wochenende ist auch ein klares Signal an die Autofahrer: Jetzt geht es los mit Nebel, Eis und Schnee - und mit langen Fahrten im Dunkeln. Der Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) hat dazu Tipps zusammengestellt.

Erster wichtiger Punkt: die Beleuchtung. Die ist nach den Erkenntnissen der Fachleute vor allem bei Gebrauchtwagen eine massive Schwachstelle, jedes Zehnte unter den elfjährigen Autos hat bei den TÜV-Untersuchungen Mängel. Zum Vergleich: Bei der ersten Hauptuntersuchung nach drei Jahren sind es nur 1,6 Prozent. VdTÜV-Chef Joachim Bühler: "Empfehlenswert ist es, die korrekte Lichteinstellung mindestens einmal im Jahr überprüfen zu lassen."

Immer wieder erwischen Schnee und Eis die Autofahren kalt. Deshalb sollten spätestens jetzt Winterreifen aufgezogen werden, auch um Wartezeiten in der Werkstatt zu vermeiden. Pflicht sind Winterreifen zwar nur bei winterlichen Straßenverhältnissen, etwa Schneematsch, Eis oder Glatteis. Aber auch wer nicht bei Schnee und Eis Auto unterwegs ist, sollte auf Winterreifen oder wenigstens auf Allwetterreifen umrüsten, weil die Gummimischung von Sommerreifen nicht für kalte Temperaturen ausgelegt ist. Darüber hinaus wird Fahren auf verschneiter oder vereister Straße mit Sommerreifen mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Wenn auch noch andere Verkehrsteilnehmer dabei gefährdet werden, sind sogar 100 Euro fällig.

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